Produktneuheit GS.GATE: Hochsichere Digitalisierungs-Lösung für die Industrie 4.0

12. Dez

2017

Schubert System Elektronik und genua präsentieren das neue GS.Gate. Die Lösung kann herstellerunabhängig an Maschinen angebunden werden, um Zustands- und Leistungsdaten von Maschinen zu erfassen, analysieren und filtern sowie sicher an Monitoring-Systeme oder in die Cloud weiterzuleiten. Ein zentrales Merkmal des GS.Gate ist das Security by Design, das ein hohes Schutzniveau an der sensiblen Schnittstelle Maschine-LAN bzw. Internet garantiert. So wird der gezielte und geschützte Datenaustausch in Produktionsbereichen ermöglicht – dieser ist Grundvoraussetzung, damit Unternehmen ihre Maschinen vernetzen und die Vorteile der Industrie 4.0 wie Analytics und Wertschöpfung aus Daten nutzen können. Das GS.Gate ist eine gemeinsame Entwicklung des Spezialisten für industrielle Computertechnik Schubert System Elektronik GmbH und des deutschen IT-Sicherheitsunternehmens genua gmbh.

Aus den Zustands- und Leistungsdaten von Maschinen lassen sich mittels Analysen wichtige Informationen gewinnen: Wann müssen Verschleißteile ausgetauscht werden, bevor sie zu Ausfällen führen – Schlagwort Predictive Maintenance? Wie ist die Auslastung der Maschinen, in welchen Produktionslinien sind noch Kapazitäten verfügbar? Produzierende Unternehmen benötigen solche Informationen, um im intensiven Wettbewerb die Effizienz sowie Produktivität zu steigern und Kosten zu sparen. Durch die Vernetzung zur Informationsgewinnung dürfen aber keine Einfallstore für Hacker-Angriffe aufgerissen werden. Mit dem GS.Gate können Daten von Maschinen jederzeit bereitgestellt werden, ohne die IT-Sicherheit zu riskieren.

Individuelle Anwendungen und Sicherheitssysteme in einer Lösung

Das GS.Gate bietet auf kompakter Industrial Hardware zwei getrennte Bereiche: In einem können Maschinenhersteller oder -betreiber Anwendungen installieren, die ihre individuellen Anforderungen erfüllen. Von den Anwendungen werden über die gängigen Schnittstellen IO-Link, Gbit-Ethernet oder Industrial Ethernet Zustands- und Leistungsdaten von Maschinen abgerufen und analysiert. Im zweiten Bereich befinden sich Sicherheitssysteme. Ein VPN-Gateway leitet die gewonnenen Informationen ausschließlich über verschlüsselte Verbindungen zu den Monitoring-Systemen oder zur Cloud weiter, und eine Firewall schützt die Lösung vor unbefugten Zugriffen und Malware. Administration und Wartung des GS.Gate erfolgen über einen integrierten Zugang für Fernzugriffe, ebenfalls über verschlüsselte Verbindungen.

GS.Gate basiert auf Security by Design

Um an der kritischen Schnittstelle Maschine-Netzwerk ein hohes Schutzniveau zu erreichen, ist das GS.Gate nach dem Security by Design-Prinzip konzipiert: Die Anwendungen zur Datenverarbeitung, die mit der Maschine sprechen, sind strikt getrennt von den Sicherheitssystemen, die die externe Kommunikation Richtung Netzwerk leisten. Die Separation geht hinunter bis zur Betriebssystem- und Hardware-Ebene. Durch die durchgängige Trennung wird ausgeschlossen, dass bspw. Hacker eine Schwachstelle bei einer Anwendung ausnutzen und dann auch die Sicherheitssysteme aushebeln können. Diese Separationstechnologie setzt genua auch bei Lösungen im staatlichen Hochsicherheitsbereich ein, um die Anforderungen des Geheimschutzes zu erfüllen.

Erfahrene Partner entwickeln Best of Breed

Zur gemeinsamen Entwicklung des GS.Gate haben Schubert System Elektronik (SSE) und genua ihr Know-how gebündelt. SSE ist spezialisiert auf industrielle Computertechnik und gehört zur Unternehmensgruppe der Gerhard Schubert GmbH. Die Gruppe ist ein führender Hersteller von Verpackungsmaschinen und  Digitalisierungs-Lösungen für die Industrie. genua ist ein deutsches IT-Sicherheitsunternehmen mit langjähriger Erfahrung im Industriebereich. Schwerpunkte sind die Absicherung kritischer Schnittstellen sowie Fernwartungs-Lösungen für Maschinen, seit 2015 gehört genua zur Bundesdruckerei-Gruppe.

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